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Fachhochschulrat

Der Fachhochschulrat ist das oberste Organ der Zürcher Fachhochschule. Er ist für die strategische Führung der Hochschulen zuständig. Seine Aufgaben und Kompetenzen sind im Fachhochschulgesetz vom 2. April 2007 (insbesondere § 10) geregelt.

Er setzt sich aus dem für das Bildungswesen zuständigen Mitglied des Regierungsrates und sechs bis acht vom Regierungsrat mit Genehmigung des Kantonsrates gewählten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Sozialwesen und Politik zusammen. Die Amtsdauer der gewählten Mitglieder beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist zweimal möglich.

Der Fachhochschulrat wird von der Bildungsdirektorin geleitet. An den Sitzungen nehmen neben den gewählten Mitgliedern mit beratender Stimme die Rektoren der staatlichen Hochschulen, je eine Vertreterin oder ein Vertreter der Studierenden, der Dozierenden und des übrigen Hochschulpersonals sowie der Leiter des Hochschulamtes teil.

Leitbild der Zürcher Fachhochschule ZFH

Strategische Leitlinien für die Forschung und Entwicklung an der ZFH

Die Rolle des Fachhochschulrats ZFH im Bereich der Qualitätssicherung

Mitglieder

Silvia Steiner, Präsidentin

«Über den Erfolg der Zürcher Fachhochschule (ZFH) kann der Kanton Zürich stolz sein. Nah an der Arbeitswelt werden junge Menschen zu hochqualifizierten Fachleuten ausgebildet. Dabei fliessen Theorie und Praxis gewinnbringend zusammen. In ihren jeweiligen Disziplinen haben die drei Teilhochschulen der ZFH je eine Vorreiterrolle – die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH). Mich freut auch, dass die Studierenden und Lehrenden an den verschiedenen Standorten eine sehr moderne und zeitgemässe Infrastruktur zur Verfügung haben. Gute Bildung muss uns etwas wert sein.»

 

Kurzbiografie

Bürgerort: Lauerz
Geburtsdatum: 14.3.1958
Wohnort: Zürich

Berufliche Tätigkeit:
1984 Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaft
an der Universität Zürich
1984–1988 Auditorin und Gerichtsschreiberin
1988–1995 Bezirksanwältin
1995–2002 Polizeioffizierin, Chefin Kriminalpolizei, Stadtpolizei Zürich
2002–2005 Chefin Kriminalpolizei, Zuger Polizei
2004 Doktorat der Rechtswissenschaften an der Universität Lausanne
2005–2015 Staatsanwältin, Abteilungsleiterin; Spezialistin und federführende Staatsanwältin im Bereich Menschenhandel

Behördliche Tätigkeit:
1986–1998 Bezirksschulpflegerin in Zürich
2007–2015 Mitglied des Kantonsrates – Mitglied der Justizkommission, der Kommission für Wirtschaft und Arbeit, der parlamentarischen Untersuchungskommission PUK-BVK

Vorsteherin der Bildungsdirektion seit 2015

Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK seit 2017

Michael Alkalay

«Fachhochschulen sind eine wertvolle Alternative und Ergänzung zur universitären und akademischen Bildung, weil sie sich sehr viel stärker an Berufsbildern der Wirtschaft orientieren. Damit eröffnen sie tüchtigen und praxisorientierten Persönlichkeiten die Möglichkeit, sich eine höhere Bildung und entsprechende Leistungszertifikate anzueignen. Insbesondere die berufliche Weiterbildung, die von Fachhochschulen angeboten wird, zeichnet sich durch Innovationskraft und Flexibilität aus. Hier können auch erfahrene Berufspersonen im Sinne des lebenslangen Lernens ihren Wissenshorizont im Zusammenhang mit ihrem Berufsalltag erweitern oder neue Karrierewege anstreben. Entwicklungstendenzen aus angewandter Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Verwaltung können somit in die verschiedensten Lehrgänge einfliessen und für künftige Generationen von Berufsleuten aus allen Sparten effizient und zeitnah zugänglich gemacht werden. Das Bestreben der Fachhochschulen soll deshalb nicht darin liegen, eine Kopie der klassischen Universität zu sein, sondern neue Möglichkeiten und Wege ausserhalb der klassischen universitären Curricula zu entwickeln und anzubieten. Damit sind sie das zweite Standbein der höheren Ausbildung in unserem Bildungssystem».

 

Lebenslauf

Dr. Michael Alkalay, geboren 1954, schloss sein Studium der Jurisprudenz 1980 ab. Als wissenschaftlicher Assistent an der juristischen Fakultät der Universität Zürich erwarb er mit seiner Dissertation im Bereich der Strafrechtsgeschichte 1984 das Doktorat beider Rechte. Während seiner beruflichen Laufbahn in der Justiz und Advokatur bildete er sich zum Polizei-Offizier  (1989) und zum dipl. Ausbildungsmanager (1994) weiter. In den Jahren 1988–1997 war Dr. Michael Alkalay bei der Polizei als Abteilungsleiter in der Strafverfolgung tätig, abschliessend führte er als Ausbildungschef der Kantonspolizei Zürich die Polizeischulen und die Kaderausbildung. Es folgten zwei Jahre im Bundesamt für Polizei als Projektleiter für einen Hochschullehrgang zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität und der Überprüfung der Inneren Sicherheit. Von 2000 bis 2005 bekleidete er die Position eines Direktors im Bereich Risk & Compliance bei der UBS AG. Seit 2006 ist er selbstständig als Unternehmensberater in der Wirtschaftskriminalitätsbekämpfung tätig. Zusätzlich zu seiner Mitwirkung als Studienleiter verschiedener beruflicher Weiterbildungslehrgänge an der Hochschule Luzern – Wirtschaft doziert er seit 2014 an der Hochschule Nordwestschweiz in ausgesuchten Lehrgängen der beruflichen Weiterbildung. Parallel zu seiner Berufstätigkeit ist Dr. Michael Alkalay seit 2000 Fachrat am Institut für Finanzdienstleistungen Zug.

 

 

Meret Ernst

«Fertigungsprozesse studieren? Pflegen? Konstruieren? Unterrichten? Gestalten? Unternehmen leiten? Für alle diese und noch viel mehr Berufswünsche weist die Zürcher Fachhochschule einen Weg. Ihr Angebot – praxisnah und theoriegeleitet, fundiert und spezialisiert – spricht Studierende an, die mehr als eine berufliche Qualifikation wollen. Sondern eine Ausbildung, die zukunftsoffen vermittelt, was langfristig gültig ist: fachliches und transdisziplinäres Knowhow, soziale Kompetenz, Selbstkompetenz. Eine wachsende Zahl junger Menschen wollen dort studieren, wo sie auf fähige Dozierende treffen, die gerne tun, was sie tun, weil sie einen attraktiven Arbeitgeber haben – an Schulen, die ihre Angebote unablässig auf Qualität, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Relevanz hin überprüfen und weiterentwickeln.»


Lebenslauf

Dr. phil. Meret Ernst wurde 1966 geboren. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Publizistik an der Universität Zürich arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin am Museum für Gestaltung Zürich. 1999 bis 2002 folgten Konzeption und Umsetzung der Ausstellung «Strangers in Paradise» für die Migros an der Expo.02 in Biel zusammen mit Christoph Stratenwerth, Projektleiter, und Michel Schaltenbrand, Szenografie. Seit 1996 schreibt Meret Ernst über Design, visuelle Kommunikation, Kino, Kunst und übernahm Lehraufträge am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich, an der Schule für Gestaltung Bern und Biel und an mehreren Fachhochschulen (ZHdK bzw. frühere HGK Zürich, FHNW, HSLU). Seit 2003 leitet sie die Redaktion für Kultur und Design bei der Zeitschrift Hochparterre. Sie ist seit 2005 Vorstandsmitglied der Swiss Design Association SDA, seit 2007 Stiftungsrätin Stapferhaus Lenzburg. Meret Ernst ist als Design-Expertin in zahlreichen Jurys vertreten.

Matthias Kaiserswerth

«Seit der Konsolidierung der Fachhochschullandschaft in der Schweiz Anfang des Jahrtausends hat die Zürcher Fachhochschule enorme Fortschritte im Aufbau ihrer angewandten Forschungsaktivitäten erzielt, die sich sehr positiv auf die Qualität der Lehre auswirken. Nun gilt es, vermehrt die Forschungsergebnisse in Innovationen im Markt zu übersetzen, sei es durch die Neugründung von Unternehmen, sei es durch den verstärkten Transfer in Industrie und Gewerbe.»


Lebenslauf

Seit Juni 2006 ist Dr. Matthias Kaiserswerth Direktor des IBM Forschungslabors in Rüschlikon. Zusätzlich ist er seit Januar 2014 für das 2011 gegründete IBM Forschungslabor in Dublin, Irland verantwortlich. Von Mitte 2002 bis Ende 2005 war er Leiter einer Geschäftseinheit mit weltweiter Zuständigkeit für sämtliche IBM Geschäftsbeziehungen mit einem grossen internationalen Industriekunden. In den Jahren davor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der IBM Forschung in der Schweiz und den USA. Seit 1988 hat er sich dort mit verschiedensten Themen wie Hochgeschwindigkeitskommunikation, Sicherheit und eingebetteten Systemen beschäftigt. Matthias Kaiserswerth studierte Informatik an der Universität Erlangen-Nürnberg und an der McGill University in Montreal. Er promovierte in Informatik an der Universität Erlangen.
Seit Mai 2012 ist Matthias Kaiserswerth Präsident der Standortförderung Zimmerberg-Sihltal. Er ist ausserdem Mitglied des Stiftungsrats TECHNOPARK® Zürich und der HASLERSTIFTUNG in Bern sowie Präsident der Stiftung GROW (Gründerorganisation Wädenswil), die sich der Förderung von Startups im Umfeld des Departments Life Sciences und Facility Management der ZHAW verschrieben hat.

Jürgen Oelkers

«Die Zürcher Fachhochschule bildet ein wesentliches Element des Bildungsangebots im Kanton Zürich und darüber hinaus. Die Entwicklung der Fachhochschulen in der Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte, die sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen kann. Das gilt gleichermassen für die Aus- und Weiterbildung wie für die Forschung. Das Spektrum der Fächer und Bildungsangebote innerhalb der ZFH ist beeindruckend und stellt alleine schon ein Qualitätsmerkmal dar. Neben den Universitäten ist ein zweiter Bereich qualitativ hochstehender Ausbildung und Forschung entstanden, der das Angebot auf der Tertiärstufe sinnvoll abrundet. Es wird darauf ankommen, diesen Spitzenplatz zu halten und weiterzuentwickeln. Die unterschiedlichen Ausrichtungen der Teilschulen stellen eine grosse Chance dar. Das Angebot ist für Studierende hoch attraktiv und sollte weiter marktgerecht entwickelt werden.»


Lebenslauf

Prof. Dr. Jürgen Oelkers, geboren 1947, absolvierte an der Universität Hamburg ein Studium der Erziehungswissenschaft, Germanistik und Geschichte. Er erwarb 1973 das Lehrpatent für Haupt- und Realschulen und promovierte 1975 zum Dr. phil. in Erziehungswissenschaften. Nach einer Assistenzzeit an der damaligen Pädagogischen Hochschule Rheinland / Abteilung Köln war er Professor für Allgemeine Pädagogik, zunächst an der Universität Lüneburg, wo er von 1983 bis 1985 als Rektor amtete, und ab 1987 an der Universität Bern. Seit März 1999 ist er ordentlicher Professor für Allgemeine Pädagogik an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Von den zahlreichen zusätzlichen Funktionen, die Prof. Jürgen Oelkers innehatte bzw. heute ausübt, sind insbesondere das Präsidium des Schulrates der Pädagogischen Hochschule Zürich (2002 bis 2008) und die Mitgliedschaft im Bildungsrat des Kantons Zürich (1999 bis 2011) zu erwähnen.

Andrea Schenker-Wicki

«Die Fachhochschulen spielen für den Innovationsstandort Schweiz eine wesentliche Rolle. Sie sind dafür verantwortlich, dass neu generiertes Wissen in der Praxis rasch umgesetzt und damit ein Impact für die Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen wird. Die Fachhochschulen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Schweiz im internationalen Innovationswettbewerb immer wieder einen Spitzenplatz einnimmt. Diese Stärke der Fachhochschulen – das Zusammenspiel von Theorie und Praxis – gilt es zu fördern und zu unterstützen.»


Lebenslauf

Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki wurde 1959 geboren. Nach einem Studium an der ETHZ (Lebensmittelingenieur) und der Universität Zürich (Betriebswirtschaft) wechselte sie für ein Doktoratsstudium an die Universität Fribourg, wo sie 1990 promoviert wurde. Von 1990-1997 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und später als Informationsverantwortliche bei der Nationalen Alarmzentrale, einer Einsatzorganisation des Bundes. 1997 wechselte sie nach Bern als Sektionschefin ins damalige Bundesamt für Bildung und Wissenschaft, heute Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. 2001 wurde sie an die Universität Zürich berufen, wo sie den Lehrstuhl für Performance Management und das Executive MBA Programm der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät aufbaute. 2012-2014 war sie Prorektorin der Universität. Andrea Schenker ist Mitglied des Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrates, des Österreichischen Wissenschaftsrates und Vizepräsidentin des Schweizerischen Akkreditierungsrates. Sie ist ferner Aufsichtsrätin des österreichischen Wissenschaftsfonds Fonds. 2013 erhielt sie ein Ehrendoktorat der University of Natural Resources and Life Sciences (BOKU) in Wien. Seit 2015 ist Andrea Schenker-Wicki Rektorin der Universität Basel.

Thomas Andreas Ulrich

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Lebenslauf

folgt in Kürze


Das Aktuariat trifft die organisatorischen und administrativen Massnahmen zur Vorbereitung und Erledigung der Geschäfte des Fachhochschulrates. Es wird vom Hochschulamt geführt.

Kontaktadresse

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Aktuariat
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