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frauen für führungspositionen fff - high-flying high potentials

Der Kongress fff – high-flying high potentials greift die Thematik „Frauen für Führungspositionen“ in variierter Form auf. Beiträge aus der Wissenschaft – Forschungsergebnisse, laufende Studien – werden Erfahrungsberichten aus der Praxis gegenüber gestellt und bilden die Grundlage für einen Diskurs über die vielfältigen Aspekte von Leadership.

Angesichts der grossen Zahl hochqualifizierter Frauen – in der Schweiz mehr als 50% aller Hochschulabsolventinnen und -absolventen – erstaunt es, wie schwach Frauen noch immer vertreten sind in den höheren und höchsten Führungsgremien der Hochschulen selber und viel mehr noch in der Wirtschaft und im öffentlichen Bereich. So wird nur eine der sieben öffentlichen Fachhochschulen und nur die Université de Neuchâtel von einer Frau geleitet. Die Université de Fribourg und die ETH Zürich haben für 2015 eine Rektorin designiert. Für die Privatwirtschaft führt der Schilling Report 2014 drei weibliche CEOs von rund 100 untersuchten Firmen in der Schweiz auf. Zwar steigt der Anteil der Frauen in leitender Funktion mit abnehmender Führungsstufe in allen Sektoren, noch ist jedoch ungewiss, ob die sozusagen verstärkte Basis Auswirkungen auf die Spitze haben wird oder ob damit lediglich das Phänomen der „gläsernen Decke“ belegt wird.

Das Interesse an der Frage, warum das Potential der Frauen, Führungsaufgaben zu übernehmen, in unserer Gesellschaft nicht genutzt wird, ist ungebrochen und sowohl in der Forschung als auch in der Praxis zeichnet sich ein Konsens darüber ab, dass Handlungsbedarf besteht. Gender ist in der Leadershipthematik nicht mehr wegzudenken.

Was aber steckt hinter dieser, wie Iris Bohnet meint, „meist ungewollten Diskriminierung“? Sie sieht den Ursprung in unserer auf Stereotypen konditionierten Denkweise und postuliert die Schaffung von Rahmenbedingungen, welche helfen, diese zu überwinden (z.B. Sitzungszeiten, die den Lebenswelten von Frauen und Männern entgegen kommen), auch Quoten sind in Betracht zu ziehen – nur – niemand will eine Quotenfrau sein! (Prof. Dr. Iris Bohnet, Dean, Harvard Kennedy School, Harvard University, Cambridge, Mass.) Tatsächlich kommen in der Schweiz Quotenregelungen, wie in der Stadt Zürich und dem Kanton Basel-Stadt, oder Richtwerte des Bundesprogramms für die Anzahl der an Frauen zu vergebenden Lehrstühle an Universitäten zur Anwendung. Die Facebook Geschäftsführerin Sheryl Sandberg etwa rät den Frauen in ihrem zum Bestseller gewordenen Buch „Lean In“ (Knopf Doublday, 2013), sich voll „einzugeben“, während Petra Jenner, CEO Microsoft Schweiz auf „ Führen mit Herz und Verstand“ (Randomhouse 2012) setzt.

Mit einem für die Schweizer Fachhochschulen einzigartigen Mentoringprojekt, mentoring fff (Frauen für Führungspositionen) bietet die Zürcher Fachhochschule ZFH qualifizierten Frauen seit 2010 die Möglichkeit, sich mit der Perspektive einer Führungsfunktion auf vielfältige Weise auseinanderzusetzen, um auf diese Weise mehr Frauen für eine Leitungsfunktion innerhalb der Hochschule zu gewinnen.

Die Erfahrungen und Rückmeldungen aus diesem Projekt finden schliesslich ihren Ausdruck im Kongresses frauen für führungspositionen fff - high-flying high potentials.

 

 

Der internationale Kongress fff – high-flying high potentials ist eine Veranstaltung der Zürcher Fachhochschule (ZFH) und des Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) Bundesprogramm Chancengleichheit für Frauen und Männer an Fachhochschulen.

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